Keine Panik, es geht sich alles noch aus! Die Maronicremesuppe!

Die Krankheit hat mich dahingerafft und ich war computerlos, ja, auch ich steh massiv unter Zeitdruck, deswegen „quatsch ich hier keine Opern“ sondern leg gleich los.

Suppengemüse, Tomatenmark, Kalbsknochen – daraus machen wir einen Fonds. Ist im Prinzip simpel, man gibt die Knochen in eine Auflaufform/auf ein Blech und röstet das Ganze. Das dauert. Dann schneidet man das Suppengemüse wie für Suppe und röstet es an in einem Topf, ich hab gleich das Fett von den Knochen verwendet.

Tomatenmark dazu und Knochen und mit Wasser aufgießen. Stundenlang leise köcheln lassen, Schaum abschöpfen, entfetten, Gemüse und Knochen rausgeben und einreduzieren. Wird ein Gelee. Das Gemüse nicht auspressen oder drücken versuchen! Etamin in einem Sieb ist hier hilfreich.

Ich hab natürlich auch Zwiebel, Pfeffer, etc. hineingegeben, aber ich glaub sowas braucht man nicht erwähnen. Meine Fleischhauerin, die Sandra, die hat mir heute gesagt es gäbe unterschiedliche Karotten, mein Fonds ist nämlich etwas süß geraten, aber wurscht, passt eh zu Maroni.

Zwiebel oder Schalotten anschwitzen, Maroni dazu, Fondsgelee dazu, welches augenblicklich wieder flüßig wird – MAGIC! – und dann aufgießen. Das salzen, würzen, beobersen kommt erst später, weil wir pürieren das Ganze sobald die Zwiebeln soweit sind und frieren es ein, damit wir am 24. 12. keinen Streß und Zwiebelgeruch mehr haben. Es soll ja wohlriechend sein, mhm.

Angerichtet wird mit einem Prosciutto-Chip und frittiertem Salbei und – tadaaa – am Einweggrill am Balkon zubereitetn frischen Maroni.

Weiter geht’s mit dem Boeuf Bourguignon, bzw. meiner Variante davon.

(Im nächsten Beitrag, aber zacki,pracki)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.