Weizengras! Macht Spaß!

Am Markt ist leider noch nicht soviel los…

Dafür könnte man jetzt Weizengras für’s Osternesterl anbauen. Weizen aus dem Biogeschäft oder vom dm in lauwarmen Wasser einweichen über Nacht, und dann wie Kresse auf ein Tablett mit Küchenrolle geben. Das Ganze dann immer schön wässern und abgiessen, Folie drüber ist auch recht hilfreich. Am dritten Tag sollte das ganze „anwurzeln“, d.h. es ist nimmer ganz so ärgerlich mit der Bewässerung. Ich habe es tagsüber in die Sonne auf meiner Terrasse gestellt, dabei ist es einen Zentimeter in die Höhe geschossen! Man kann dem Gras also förmlich beim Wachsen zuschauen. Oder man kann die Zeit nutzen um eine Rhabarber-Curd herzustellen. Dazu braucht man Dotter, Butter, Rhabarber, Zucker, Zitronensaft.

Rhabarber in kleine Stücke schneiden – nicht schälen, mit 2 EL Zucker vermengen. Eine Stunde Saft ziehen lassen. Das Ganze aufkochen und dann durch ein Sieb passieren. Eine Lemoncurdbasis herstellen, den Rhabarbersaft mit etwas Zitronensaft einrühren, dann die kalte Butter unnd das Ganze in saubere Glasln noch heiß einfüllen. Als netten Farbkontrast und auch um dem Ganzen einen geschmacklichen Kick zu geben hab ich das übrige Rhabarberpürre als Nocke auch dazugegeben. Wie lang ist es haltbar? Ca. 2 Tage. Es ist nämlich köstlich. Die Farbe ist leider nicht so schön, weil die Eibasis nur einen ganz zarten Roséschimmer bekommt, kaum zu erahnen.

Nach Ostern kann man das Weizengras übrigens entsaften und in superüberdrüber gesunde Smoothies reinrühren, oder als Weizengras-Shot trinken. Fancy und gesund, was will man mehr!